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Einmal Forks, bitte!

Rückblende: 15. September 2010. Hunderte fleißige Fanbriefschreiber fiebern DEM einen Newsletter entgegen. DEM Newsletter, der ihnen verrät, wer den Hauptpreis der Größten Fanbrief-Aktion der Welt ergattert hat, wer der Selige ist, der die Heimat von Bella, Edward und Jacob besuchen darf.

Und schließlich, nach bangem Zittern, Warten und Hoffen: "Waaaaaaaah, Leute ich geh kaputt! Ich darf nach Seattle *kreisch* Ist das geil!"

Fortuna war auf Neferubtys Seite: Sie wurde als Gewinnerin der Seattle-Reise gezogen und konnte ihr Glück nicht fassen!

Und im Frühjahr 2011 war es endlich so weit: Neferubty flog in die Vereinigten Staaten, um auf den Spuren von unseren Biss-Lieblingen zu wandeln. In einem Reisebericht und vielen Fotos hielt sie für sich, Dich und allen Biss-Fans fest, was sie Aufregendes in Seattle, Forks und La Push erlebt hat!

Reisebericht von Neferubty

Reiseeindrücke von Neferubty

Am 22. März 2011 war es nach langem Warten endlich soweit: Um 06.55 Uhr startete das Flugzeug, dass uns von Köln/Bonn nach Amsterdam bringen sollte. Vor lauter Aufregung hatten wir in der Nacht davor ziemlich wenig geschlafen, doch sobald wir im Flieger saßen war die Aufregung vorbei und die Freude war größer. Nach nur 30 Minuten landeten wir dann auch schon in Amsterdam und nach 3 Stunden Aufenthalt bestiegen wir das um einiges größere Flugzeug nach Seattle. 10 ruhige Stunden später fuhren wir dann mit dem Shuttle-Bus direkt vom Flughafen zum Hotel.

In den darauf folgenden Tagen besuchten wir in Seattle einige Sehenswürdigkeiten. Angefangen vom Pike Place Market, einem alten Markt mitten in Downtown, wo man vor allem hervorragende Fisch-Spezialitäten bekommt, bis hin zum Pacific Science Center, wo Jung und Alt noch einiges über Natur und Wissenschaft lernen kann.

Natürlich dürfte auch ein Besuch im Seattle Aquarium nicht fehlen. Dort findet man wohl die größte Anzahl an einheimischen Meeresbewohnern in der Umgebung. Schön gestaltet lädt das Aquarium auch zum Anfassen ein: In großen Gezeitenbecken dürfen Kinder, aber auch Erwachsene, Seesterne und Seegurken vorsichtig anfassen. Allgemein zählt in amerikanischen Museen und Einrichtungen das Sehen und vor allem Erleben an oberster Stelle.

An einem Tag hatten wir sehr schönes Wetter und beschloßen daher den Aquarienbesuch zu verschieben und auf die Space Needle herauf zu fahren. Dank dieser Entscheidung sind einige unglaublich schöne Bilder und Videoaufnahmen entstanden.

Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen und für einen Tag ein Auto gemietet, denn wenn man schon einmal in der Gegend ist, darf man sich als Twilight-Fan einen Besuch in Forks nicht entgehen lassen! Dreieinhalb Stunden dauerte die Fahrt mit dem Auto, doch diese lange Zeit hat sich mehr, als gelohnt. Direkt in Forks wurden wir von dem berühmten Schild begrüßt: The city of Forks welcomes you! (Bild vom großen Ortseingangsschild) Am Touristen Center, vor dessen Türe Bellas geliebter roter Truck stand, gab es einen kleinen Souvenirladen und wir bekamen einen Lageplan von Forks zur Verfügung gestellt, wo alle Sehenswürdigkeiten eingezeichnet waren.

Leider war das Abfahren dieser Plätze etwas enttäuschend, da zum Beispiel das Haus der Swans, das dort angegeben ist, in Wirklichkeit keine große Ähnlichkeit mit dem in den Büchern oder sogar in den Filmen vorkommenden Haus hat und von Privatleuten bewohnt wird. Schon alleine deswegen traut man sich dort gar nicht zu filmen oder fotografieren. Das Haus der Cullen ist in Wirklichkeit ein Hotel, doch wenigstens findet sich dort ein Briefkasten, der die Familie Cullen als Bewohner ankündigt.

Die Forks High School war leider eine riesige Baustelle und das Schild von Carlisle am Krankenhausparkplatz fehlte auch. Das mag einfach Pech gewesen sein, doch wir wurden dann mehr, als entschädigt.

Nach ca. 20 Minuten mit dem Auto erreichten wir den Ortseingang von La Push, wo wir von einem Schild begrüßt wurden, das eindeutig anzeigte: No vampires beyond this point! (Bild vom Schild) Auf dem Weg zum Strand kamen wir dann an dem originalgetreuen Nachbau vom Haus der Blacks entlang und waren begeistert! Am Briefkasten, der mit B. Black beschriftet war, lehnte Jacobs Motorrad und die knallrote Farbe des Hauses fiel sofort ins Auge.

Dann ging es weiter zum Strand und wir verstanden sofort, warum man eigentlich Team Jacob sein sollte… Die kalkweißen, angeschwemmten Baumstämme lagen überall am Strand, der Wind pfiff uns um die Ohren und die Wellen luden zum Surfen ein. Nach einiger Zeit mussten wir uns dann leider von dem herrlichen Anblick lösen und uns wieder auf den Weg zurück nach Seattle machen.

Es war eine sehr erlebnisreiche und schöne Woche. An dieser Stelle vielen Dank an den Carlsen-Verlag, der uns diese einmalige Erfahrung überhaupt möglich gemacht hat, ganz besonders an Franzi und Ingrid, die super freundlich auf meine Fragen reagiert haben!


Wir danken Neferubty für diesen fantastischen Bericht!


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